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Konfliktkosten sparen!

Konfliktkosten und deren Folgen für Unternehmen werden stark unterschätzt. Gleichwohl scheinen Konflikte am Arbeitsplatz allgegenwärtig zu sein. Die Folgen eines destruktiven Konfliktverhaltens sind  weitestgehend als Verschwendung zu betrachten. Sie wirken zerstörerisch und beinhalten ein großes Maß an „versteckten Verschwendungen“. Oft bergen sie auch ein unerkanntes Einsparpotenzial.

G’SCHEITER MITEINANDER TIPP:

Stell Dir bewusst die Frage, welcher Teil Deiner Konflikte konstruktiv und welcher destruktiv ist. Mit welchen Methoden, Maßnahmen oder Inanspruchnahme von Hilfe, kannst Du dem destruktivem Anteil deiner Auseinandersetzungen entgegen wirken?

Beleuchte eigene Konfliktverhalten

So wie es der österreichischen Neurologen und Psychiaters Viktor E. Frankl beschreibt verhält es sich sich auch in Konflikten: Es steht uns frei, unser Verhalten zu wählen. Verhalten wir uns destruktiv, indem wir beispielsweise Konflikten aus dem Weg gehen, faule Tricks anwenden oder Machtkämpfe austragen, wird jeder Konflikt zu einer Qual. Es gilt, die Perspektive zu wechseln, das Ohnmachtsgefühl abzuwehren und bewusst konstruktive Maßnahmen zu ergreifen, um unterschiedliche Interessen letztendlich auch als Chance nutzen zu können.

G’SCHEITER MITEINANDER TIPP:

Der erste Schritt um sich in Konflikten bewusst konstruktiv zu verhalten  ist die Selbstwahrnehmung! Beleuchte eigene Konfliktverhalten und Muster näher. Ein geeignetes Tool dazu stellt das Konfliktdynamik-Profil dar. Hier mehr dazu.

Umgang mit Unmut Anderer

Oft bekommt man den Unmut einer anderen Person zu spüren, obwohl man selbst gar nicht der Grund dafür ist. In diesen Situationen kann es sehr hilfreich sein zu versuchen, Gefühle und Bedürfnisse dieses Mensch zu verstehen und zu hinterfragen. Damit kann der Grundstein für etwas Neues entstehen.

G’SCHEITER MITEINANDER TIPP:

Wenn du das nächste mal in eine Situation kommst, in der du das Gefühl hast Ärger abzubekommen der gar nichts mit dir zu tun hat, stell dir folgende Fragen: Was für Bedürfnisse versucht mein Gegenüber gerade damit zu erfüllen? Wie fühlt er/sie sich gerade? Reagiere darauf verständnisvoll, ohne dabei deine eigenen Bedürfnisse zu vergessen.

Unsicherheiten anzusprechen führt zu mehr Klarheit

Krisenzeiten sind geprägt von Veränderungen. Sie zwingen Menschen aus gewohnten Verhaltensmustern und Routinen auszubrechen. Meist steigt dadurch das Gefühl der Verunsicherung. Bevor sich wieder neuer Gewohnheiten etablieren können, sind Menschen oft mit Unklarheiten, Widersprüchen und Mehrdeutigkeit konfrontiert.

G’SCHEITER MITEINANDER TIPP:

Im Unternehmenskontext hilft es in Krisenzeiten, wenn Unklarheiten und Irritationen als etwas völlig Normales angenommen werden und laut ausgesprochen werden dürfen. Man kann sich gegenseitig stärken, wenn Einwendungen und Widerstände gegen Neues gespiegelt werden und offene Fragen gestellt werden.

Beispiel: „ Ja, es ist nicht ganz eindeutig geregelt, wie wir nun Vorgehen sollen. Welche Optionen siehst du?“