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Wie viel Zeit ver(sch)wenden Sie mit Konflikten?

30-50% der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften werden direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht.  (KPMG (2009) Konfliktkostenstudie mit 4000 befragten Industrieunternehmen) Zeit, die an einer anderen Stelle eines Unternehmens fehlt.

Jedoch nicht jede Zeit die mit Konflikten aufgewendet wird ist per se eine Verschwendete. Eine Auseinandersetzung mit unangenehmen Situationen ist oft wesentlich für ein g’scheites Miteinander und birgt ein hohes Potenzial zur Weiterentwicklung.

G’SCHEITER MITEINANDER TIPP

Nutzen Sie konfliktreiche Situationen konstruktiv, denn diese können Nährboden für Kreativität, Zusammenhalt und Weiterentwicklung sein. Trainieren Sie daher Verhaltensweisen, wie andere Perspektiven einzunehmen, Lösungen zu generieren, empathisch zu sein oder Probleme offen anzusprechen.

Wut – ein wunderbarer Weckruf

Die Wut ist ein sehr starkes Gefühl. Wird ein Gefühl wie Wut, ohne Rücksicht auf Verluste ausgelebt, kann ein Schaden entstehen, der unter Umständen nicht mehr so leicht zu beheben ist. Oft endet ein richtiger „Wutausbruch“ in Schrecken, Reue und Erschöpfung.

G’SCHEITER MITEINANDER TIPP

Nutzen Sie die Stärke dieses Gefühls konstruktiv. Wenn Sie das nächste Mal merken, dass langsam beginnt Wut in Ihnen aufzusteigen, bitten Sie ihr Gegenüber um eine Auszeit. Hören Sie dann ganz bewusst auf Ihre Gedanken. Welche Bedürfnisse und Werte wollen Sie leben und welche Schritte können Sie gehen um diese umzusetzen?

Konfliktkosten und deren Folgen für Unternehmen

Konfliktkosten und deren Folgen für Unternehmen werden stark unterschätzt. Gleichwohl scheinen Konflikte am Arbeitsplatz allgegenwärtig zu sein. Verschiedene Studien bestätigen dies.

Bei Mobbing handelt es sich um bereits stark eskalierte Konflikte. Abgesehen davon, dass Mobbing für die Betroffenen eine extreme psychische und oft auch physische Belastung darstellt, lohnt es sich auch die extrem hohen Kosten, die damit verbunden sind zu betrachten.

„ You can´t manage, what you can´t measure.“

Peter Drucker

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Lieber umperfekt starten, als perfekt zu warten

Ich trau mir das noch nicht zu.
Dafür bin ich noch nicht bereit.
Bevor ich damit starte muss ich noch…
Später wird es sicher leichter.
und viele weitere Ausreden…

Die meisten kennen wohl diese Gedanken. Viele von uns glauben es ist wichtig sich immer perfekt vorzubereiten. Man könnte ja Fehler machen, scheitern oder abgelehnt werden.

Die Wahrheit ist, es ist vermutlich nie der perfekte Zeitpunkt. Am meisten lernen, gestalten und erreichen wir, wenn wir ins tun kommen, erste Schritte setzen, daraus lernen und weitere Schritte setzen.

Gleich verhält es sich auch im Miteinander. Wer zu lange grübelt und sich überlegt, wie er oder sie zu reagieren hat oder etwas anspricht, kann eine Situation auch verschlimmern. Auf andere zugehen und Probleme verbalisieren ist eine große Stärke, auch wenn es nicht immer perfekt ist.

G`SCHEITER MITEINANDER TIPP

Probieren Sie es aus und machen Sie bewusst den ersten Schritt. Gehen Sie auf andere zu und sprechen sie das Offensichtliche an.